Übergang Februar in den März
- schmidtrothenbaech
- Feb 17
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Februar - Der Monat der Reinigung, Klärung und des inneren Lichts
Im traditionellen Yoga wird der Februar oft als ein kraftvoller Monat betrachtet, der dem Frühling des Geistes vorausgeht. Es ist eine Zeit der Reinigung (Shodhana), der Klärung (Vichara) und der Vorbereitung auf die neuen Energien, die mit dem Frühling und der Tagundnachtgleiche im März Einzug halten. Dieser Monat lädt uns ein, intensiv nach innen zu schauen, Ballast abzuwerfen und unsere Vision für das kommende Jahr zu schärfen.
1. Yoga-Übungen (Asanas) für Klärung und Energie
Im Februar fokussieren wir uns auf Asanas, die den Energiefluss (Prana) anregen, die Organe der Ausscheidung (wie Leber und Milz, die im Winter oft eine Hauptrolle spielen) stimulieren und uns erden, während sie gleichzeitig neue Energie freisetzen.
Twists (Drehhaltungen): Sie sind der Klassiker der Reinigung. Sie massieren die Bauchorgane und helfen, "alte" Energie loszulassen.
Beispiele: Ardha Matsyendrasana (Halber Drehsitz), Parivrtta Trikonasana (Gedrehtes Dreieck).
Hüftöffner: Die Hüften speichern oft emotionale Spannungen und Blockaden. Das Öffnen der Hüften kann helfen, emotionale Blockaden zu lösen und das Prana freier zirkulieren zu lassen.
Beispiele: Baddha Konasana (Schmetterling), Gomukhasana (Kuhgesichtshaltung).
Leichte Rückbeugen: Sie öffnen das Herzchakra (Anahata), das oft mit Mitgefühl und Licht in Verbindung gebracht wird. Sie fördern Optimismus und Vitalität, sowie Bhujangasana (Kobra), Setu Bandhasana (Schulterbrücke).
Umkehrhaltungen (in Maßen): Sie kehren den Energiefluss um und können helfen, den Geist zu klären und neue Perspektiven zu gewinnen.
2. Pranayama (Atemtechniken) für Vitalität und Licht
Der Atem ist unser direktester Draht zur Lebensenergie. Im Februar sind Techniken gefragt, die reinigen und gleichzeitig mehr Energie aufbauen.
Kapalabhati (Feueratem): Dies ist eine der besten Reinigungstechniken. Es ist rhythmisch, kraftvoll und wärmend. Es reinigt die Atemwege und stimuliert die Verdauung und den Stoffwechsel.
Achtung: Nur bei leerem Magen und mit Vorsicht praktizieren, besonders bei Bluthochdruck oder Schwangerschaft.
Nadi Shodhana (Wechselatmung): Perfekt, um das Nervensystem auszugleichen und die feinsten Energiekanäle (Nadis) zu klären. Sie schafft eine Balance zwischen der aktivierenden (Sonne/Pingala) und der beruhigenden (Mond/Ida) Seite und fördert somit eine stabile Klarheit.
Bhastrika (Blasebalg): Eine intensivere Form des Feuersatems. Sie erzeugt viel Hitze und steigert die Vitalität enorm. Gut, um die letzte Wintermüdigkeit zu vertreiben.
3. Worauf du beim Übergang in den März achten solltest
Der Übergang vom Winter zum Frühling ist energetisch gesehen eine große Verschiebung. Wir bewegen uns von der introvertierten, speichernden Energie des Winters hin zur ausbrechenden, wachsenden Energie des Frühlings.
Die Reinigung abschließen: Nutze die erste Hälfte des Februars, um die körperliche und mentale Reinigung (Detox) zu intensivieren. Sei konsequent mit deiner Praxis und Ernährung.
Samen der Intention säen: Der zweite Teil des Monats ist ideal, um deine Vision für das Jahr zu konkretisieren. Was möchtest du im Frühling "aussäen"? Welche neuen Projekte oder Gewohnheiten sollen wachsen? Praktiziere Sankalpa (festgelegte Absicht).
Sanftheit bewahren: Auch wenn das Energie-Level steigt, vermeide Überanstrengung. Der Körper ist noch nicht bereit für die volle Frühlingskraft. Überstürze den Übergang nicht. Halte die Erdung in den Haltungen bei.
Helles Licht zulassen: Optisch und energetisch: Öffne Fenster, lüfte die Räume gründlich und integriere mehr Licht in deinen Alltag, um die Klarheit und positive Energie zu fördern.
Dein Mantra für den Übergang:
"Ich lasse los, was mich beschwert,
um Raum für mein inneres Licht und meine klare Vision zu schaffen."
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Deine Elke
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